Wer organisiert das fclr? // Selbstpositionierung

Das Festival wird in diesem Jahr von einer Gruppe mehrerer Studierender organisiert,
welche vom Kulturreferat des Asta der Freien Universität Berlin ins Leben
gerufen wurde. Die Gruppe besteht hierbei ausschließlich aus weißen Personen,
und fast ausschließlich von Personen die nicht negativ von Rassismus, Migrantismus oder Formen von Xenophobie betroffen sind.
Darüber hinaus beteiligen sich unterschiedliche Gruppen an dem Festival, die einige einzelne Programmpunkte autonom gestalten. Zu diesen Gruppen
gehören der Verband kurdischer Studierenden YXK, Corasol, Stop Deportation,
Asta TU Berlin und das Studierendenwerk.

Auch wenn wir als Team an uns den Anspruch haben, offen zu sein für alle Studierende, haben wir von Anfang an in dieser Zusammensetzung gearbeitet. Dem Anspruch, inklusiv zu sein konnten wir bei der Planung des Festivals also nicht einlösen. Es ist eine Kluft entstanden zwischen dem Kern des Organisationsteam und dem Programm im Punkt Diversität. Während das Programm fast ausschließlich aus Schwarzen Menschen und Menschen of Colour besteht, ist der Kern Organisationsteams weiß. Immerhin gibt es im gesamten Porgramm nur zwei weiße cis-Männer, was uns freut!

Trotzdem bleibt dies ein weiterer Grund mit dem Festival nicht nur die rassistischen Strukturen in der Gesellschaft anzuklagen, sondern auch selbstkritisch einen Blick auf sich zu werfen. Außerdem laden wir euch ein, während und nach dem Festival gemeinsam mit uns darüber zu sprechen und zu überlegen wie sich dies für zukünftige festivals contre le racisme in Berlin ändern kann.

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